Stefan Seufert aus Randersacker ist neuer Schützenkönig

Im Bild (von links): Ehrenschützenmeister Erich Schneider, Bürgermeister Roland Schmitt, 3. Bürgerritter Tobias Hartmann, 1. Schützenmeister Klaus Lange, Bürgerkönig Daniel Heim, Schatzmeisterin Helga Schirmer, 2. Ritterin Christiane Bund, Schützenkönig Stefan Seufert, 2. Ritter Rudi Seufert, Ehrenschützenmeister Adolf Keßler, Sportleiter Norbert Bund, 2. Schützenmeister Ronny Rappel. Foto: Uwe Anderl

Spätestens beim Zählen der vielen Gäste von der SG 1482 Randersacker bei der Königsproklamation des KKS Rottendorf wurde klar, dass Mitglieder des KKS Rottendorf aus Randersacker in diesem Jahr besonders erfolgreich waren. Die Proklamation durch Bürgermeister Roland Schmitt wurde daher mit Spannung erwartet und durch ein Salut der Böllerschützen „Julius Echter Würzburg“ unüberhörbar eröffnet.

Und tatsächlich kommt nicht nur der neue Schützenkönig Stefan Seufert aus Randersacker, sondern auch sein erster Ritter Rudi Seufert. StefanSeufert konnte sich mit einem 233,9-Teiler gegen die Konkurrenz durchsetzen, gefolgt von Rudi Seufert mit einem 271,6-Teiler und schließlich von Christiane Bund, die mit einem 293,4-Teiler zur zweiten Ritterin gekürt wurde.

Bürgermeister Roland Schmitt hatte im Anschluss noch die Ehre, Daniel Heim als neuen Bürgerkönig, Ulrike Kagerer als erste Bürgerritterin und Tobias Hartmann als zweiten Bürgerritter auszurufen. In seinerAnsprache beschrieb er den Stellenwert des Schützenvereins in der Gemeinde sowohl als Sportverein als auch hinsichtlich der Erhaltung von Traditionen.  Neben dem Preis- und Königsschießen sind dieVereinsfeste des KKS Rottendorf ein fester Bestandteil des Gemeindelebens. Er begrüßte die Entwicklung als Sportverein mit einem breiten Angebot verschiedener Disziplinen und bedankte sich auch für das Engagement beim diesjährigen Dorffest, auf dem neben dem Bogenschießen erstmals auch das Blasrohrschießen angeboten wurde. Anerkennung gab es schließlich für die Jugendarbeit im Verein, deren Förderung ein besonderes Anliegen des 1. Schützenmeisters und Bogen-Jugendtrainers Klaus Lange ist. Dieser lud nach der Königsproklamation zur Preisverleihung und zum gemütlichen Beisammensein ins Schützenhaus.

Sportler-Ehrengala

Am 6. Oktober fand die erste Sportler-Ehrengala des Schützengaus Würzburg in Leinach statt, auf der besondere sportliche Leistungen von Schützen aus dem Gau gewürdigt wurden. Vom KKS Rottendorf erhielten vier Schützen eine Auszeichnung: Michael Pfanzer für seine Platzierung beim Otto-Wimmer-Gedächtnispokalschießen (Luftpistole aufgelegt), sowie Dorit Borrmann, Helga Schirmer und Klaus Lange für ihre Platzierungen bei den Bezirks- und Bayerischen Meisterschaften in der Disziplin Bogen WA 3D. Die Gala wurde von über 450 Gästen besucht.

Otto-Wimmer-Pokal 2018

Der Otto-Wimmer-Gedächtnispokal wurde auch in diesem Jahr wieder vom KKS Rottendorf ausgerichtet. Am 5. August traten 72 der 79 gemeldeten Senioren zum Wettkampf an, der älteste Teilnehmer mit 89 Jahren. Das beste Einzelergebnis erzielte Manfred Köhler aus Karlburg mit 313,1 Ringen. Auch als Mannschaft konnten die Schützen aus Karlburg die Konkurrenten mit 932,9 Ringen hinter sich lassen.

Bogen- und Blasrohrschießen auf dem Dorffest 2018


Unser „Schießstand“ auf dem Dorffest am 8. Juli hat bei schönstem Sonnenschein viel Anklang gefunden. Die jüngste Bogenschützin war 2 1/2 Jahre alt und auch Eltern und Großeltern trauten sich an Bogen oder Blasrohr. Zeit für Pausen gab es wenig. Entsprechend waren wir am Ende k.o. aber auch zufrieden und konnten das abentliche Nachsitzen am Biertisch auf dem Dorffest genießen. Meinen Dank an das tolle Team: Dirk, Sonja, Helga, Bernd, Kathrin und Dorit.
Klaus Lange

Jugend- und Familientag am Sonntag, den 24.06.2018


Bei schönem Wetter konnten wir unseren ersten Jugend- und Familientag durchführen und haben viel positive Resonanz zum Angebot und zur Stimmung erhalten. Dies passt zum Resümee der Betreuer für Bogen, Blasrohr, Licht- und Luftgewehr, dass die Veranstaltung mit vielen jungen Schützen vor allem auch uns selbst viel Freude bereitet hat und wir dies sicherlich gerne wiederholen werden. Neben den Ankündigungen im Mitteilungsblatt und auf Aushängen konnten wir durch einen Artikel in der Main Post zum intuitiven Bogenschießen als Jugend- und Familiensport auf uns aufmerksam machen und wurden durch den Besuch eines Mitarbeiters der Main Post-Redaktion und einen weiteren Artikel belohnt.

Bogen WA 3D Bezirksmeisterschaft

Bei der Bezirksmeisterschaft der 3D-Bogenschützen in Großlaudenbach am 29. April haben sich Dorit Borrman, Helga Schirmer und Klaus Lange für die Bayerische Meisterschaft WA 3D qualifiziert. Sie erreichten in ihren Bogenklassen zweimal den 1. Platz und einmal den 3. Platz.

Jahreshauptversammlung vom 06.01.2018


Seit dem 6. Jan. haben wir wieder ein vollständiges Schützenmeisteramt: 1. Schützenmeister: Klaus Lange (3.v.l.), 2. Schützenmeister: Ronny Rappel (4.v.l), Schatzmeisterin: Helga Schirmer (1.v.l.), Schriftführer: Bernd Jackwerth (2.v.l.), Sportleiter: Norbert Bund (kranksheitsbedingt abw.).

Erfreulich ist auch, dass alle wichtigen weiteren Funktionen im Vereinsausschuss besetzt werden konnten, neu als Bogensportleiterin: Kimiko Leibnitz (9.v.l.) und neu als 2. Kassenprüfer: Klaus Demant (5.v.r.). Erich Schneider wirkt neu als Vergnügungswart, Dirk Hoier unterstützt uns wieder als 2. Sportleiter und Christiane Bund bleibt uns als Beisitzerin im Ausschuss erhalten. Alte und neue Ausschussmitglieder sind: Stefan Mitnacht, Peter Kirchner, Jürgen Hegler sowie Adi Keßler und Michael Pflanzer.

Ich freue mich als 1. Schützenmeister auf ein tatkräftiges Team. Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch besonders bei Dirk Hoier als alleiniger BGB-Vorstand im Jahr 2017 bedanken und bei Christiane Bund für Ihre langjährige Arbeit als Vergnügungswartin, ohne die keines der großen Vereinsfeste möglich gewesen wäre. Mein Dank gilt auch den ausgeschiedenen Ausschussmitgliedern Bogdan Dima als Bogensportleiter und Norbert Heim für sein Engagement als Beisitzer.

Klaus Lange,
1. Schützenmeister

90 Jahre KKS Rottendorf e.V. im Jahr 2017

Ehrengäste und Geehrte beim Festkommers des KKS Rottendorf (v.l.n.r.): 1. Bezirkschützenmeister Mathias Dörrie, Arthur Elflein, 1. Gauschützenmeister Axel Höfler, Franz-Josef Mellin, Landrat Eberhard Nuß, Erich Link, 1. Bürgermeister Roland Schmitt, Wolfgang Breitenbach, Horst Racky, Ehrenschützenmeister Erich Schneider, Christiane Bund, 2. Schützenmeister Dirk Hoier

Der Kleinkaliberschützenverein Rottendorf e.V. feierte sein 90-jähriges Bestehen. Der 2. Schützenmeister Dirk Hoier konnte zur Feier den Landrat Eberhard Nuß, den Ersten Bürgermeister von Rottendorf, Roland Schmitt, den stellvertretenden Bürgermeister aus Gerbunn, Reinhart Kies, den Gauschützenmeister Axel Höfler, sowie den Bezirksschützenmeister Mathias Dörrie begrüßen. Neben einer Abordnung des Patenvereins Hubertus Versbach waren viele weitere Vereine aus Rottendorf und dem Landkreis vertreten.

In seiner Festrede stellte Ehrenschützenmeister Erich Schneider die bewegte Geschichte des Vereins seit seiner Gründung 1927 am heutigen Standort vor. Er berichtete über die Zwangspause des Vereinslebens ab 1939, in der das Schützenhaus auch militärisch genutzt wurde, bis zum Wiederaufleben des Schießbetriebes 1956 an der Rothofer Straße. Endgültig aufwärts ging es wieder mit dem Grundstück-Zukauf im Jahr 1960 und dem Neubau und der Einweihung des jetzigen Schützenhauses im Jahr 1966. Es folgten die Erweiterung um den großen Schießraum 1979 und der Anbau 2001.

Der Verein hat heute etwa 200 Mitglieder, was auch dem Bogenschießen als neue Sparte seit 1998 zu verdanken ist.

Im Rahmen des Festkommerses wurden Mitglieder für Ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt:

  • für 60-jährige Mitgliedschaft: Wolfgang Breitenbach
  • für 50-jährige Mitgliedschaft: Ludwig Eitel und Franz-Josef Mellin
  • für 40-jährige Mitgliedschaft: Arthur Elflein
  • für 25-jährige Mitgliedschaft: Egon Heinrich, Horst Racky, Horst Selsam und Theo Zünkler
  • für 15-jährige Mitgliedschaft: Bogdan Dima, Katharina Endres und Markus Seufert

Schließlich gilt der Dank auch allen Mitgliedern, die das Vereinsleben durch ihre sportlich und gesellschaftlich aktive Mitgliedschaft und der tatkräftigen Hilfe bei vielen Arbeitseinsätzen prägen.